Heimspiel 2021

Susanne Hefti

Ausgestellt in

Kunsthaus Glarus
Im Volksgarten
8750 Glarus
+41 55 640 25 35
Di–Fr 12–18 Uhr
Sa–So 11–17 Uhr

Kunst Halle Sankt Gallen
Davidstrasse 40
CH-9000 St.Gallen
+41 71 222 10 14
kunsthallesanktgallen.ch
Di–Fr 12–18 Uhr
Sa–So 11–17 Uhr

Susanne Hefti ist beim Heimspiel 2021 in der Kunst Halle Sankt Gallen und im Kunsthaus Glarus vertreten.

Kunsthaus Glarus:
Susanne Hefti untersucht in ihrer Praxis kultur- und soziopolitische Problematiken anhand von Stadtentwicklung und Bausubstanz. Die Arbeit, die sie eigens für das Heimspiel im Kunsthaus Glarus produziert hat, ruft dazu auf, sich Gedanken zur heutigen Funktion und Nutzung der meist leerstehenden Fabrikgebäude im Glarnerland zu machen. Ihre Recherche entwirft ein Geschichtsbild von unmenschlichen Arbeitsbedingungen und ausbeuterischen Strukturen zu Zeiten der Glarner Textilindustrie und stellt die Frage nach dem angemessenen Umgang mit den betreffenden Baudenkmälern. Als Teil des Heimspiels ist eine äquivalente Videoarbeit auch in der Kunst Halle Sankt Gallen zu sehen.

Kunst Halle Sankt Gallen: 
Susanne Hefti (*1984, lebt in Zürich/CH)
 widmet sich in ihrer Praxis den sozi- alen und politischen Dimensionen von Architektur und gebautem Raum. Als Doktorandin an der ETH Zürich forscht sie über die Auswirkungen der jüngsten populistischen und nationalistischen Machtverschiebungen auf die Architektur in Europa. Ihr in der Ausstellung gezeigtes Werk Transformationsgedächtnis Stadt (2021) thematisiert den Einfluss der Politik auf den öffentlichen Raum in St.Gallen. Fotografisch recherchierte und dokumentierte sie die Umgebung, besuchte Archive, führte Gespräche und bediente sich persönlicher Erfahrungen. Das daraus entstandene Video zeichnet ein vielschichtiges Bild über die Erzählungen und politischen Wirkmechanismen im Ringen um die Funktion und Definition der gebauten sozialen Räume. Im Kunsthaus Glarus zeigt Susanne Hefti eine weitere Videoarbeit, die der Textilgeschichte – das verbindende Element beider Werke – nachspürt.